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Der beste unabhängige Reiseführer für Nordportugal
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Braga ist die drittgrößte Stadt Portugals und gilt als religiöse Hauptstadt des Landes.
Die geschichtsträchtige Stadt besitzt die älteste Kathedrale Portugals und das prächtige Heiligtum Bom Jesus do Monte und verbindet auf faszinierende Weise uralte heilige Stätten mit jugendlicher Energie.
Damit du deine Reise nach Braga besser planen kannst, haben wir drei Karten speziell für Reisende erstellt: Die erste zeigt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die zweite die Sehenswürdigkeiten der Umgebung, und die dritte gibt dir einen Überblick über die Unterkünfte.
Weitere Artikel: Einführung in Braga
Diese interaktive Karte zeigt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, die du bei deinem Besuch in Braga nicht verpassen solltest. (Hinweis: Zoome heraus, um alle Markierungen zu sehen, auch Bom Jesus.)
Legende 1) Sé de Braga 2) Bom Jesus 3) Jardim de Santa Bárbara 4) Palácio dos Biscainhos 5) Igreja de Santa Cruz 6) Palácio do Raio 7) Theatro Circo 8) Arcada 9) Convento dos Congregados 10) Elevador Bom Jesus do Monte 11) Arco da Porta Nova 12) Largo do Paço 13) Capela de São Bentinho 14) Igreja de São Marcos 15) Convento do Pópulo 16) Capela da Torre 17) Termas Romanas 18) Largo São João do Souto 19) Jardim da Praça do Município
Weiterer Artikel: Sehenswürdigkeiten in Braga
Die Umgebung von Braga bietet eine vielfältige Auswahl an kulturellen, landschaftlichen und historischen Sehenswürdigkeiten.
Von den antiken Ruinen der Citânia de Briteiros bis zu den Thermalquellen der Termas de Caldelas: Es gibt viele gute Gründe, auch über Braga hinaus auf Entdeckungstour zu gehen. Auf der Karte findest du außerdem vier Flussstrände, ideal für die heißen Sommermonate. (Hinweis: Zoome hinein oder heraus, um alle Markierungen zu sehen.)
Legende: 1) Bom Jesus 2) Santuário do Sameiro 3) Citânia de Briteiros 4) Capela de São Frutuoso 5) Castelo de Póvoa de Lanhoso 6) Mosteiro de Tibães 7) Termas de Caldelas 8) Mosteiro de Vilar de Frades 9) Santuário do Porto de Ave 10) Mosteiro de Rendufe 11) Nossa Senhora da Lapa 12) Castro de Sabroso 13) Parque do Monte do Picoto
Flussstrände: 14) Praia fluvial de Adaufe 15) Praia Fluvial de Merelim 16) Praia Fluvial do Faial 17) Praia Fluvial de Agrela e Ser
Tagesausflüge ab Braga: 18) Guimarães 19) Ponte de Lima 20) Barcelos
Details zu jeder dieser Sehenswürdigkeiten findest du am Ende des Reiseführers.
Touren in kleinen Gruppen sind eine unterhaltsame und informative Art, Braga zu entdecken, und nebenbei lernst du andere Reisende kennen. Wir arbeiten seit sieben Jahren mit GetYourGuide.com zusammen, und zu den besten Touren, die dort für Braga angeboten werden, gehören:
Viele kommen nur für einen Tagesausflug nach Braga, dabei ist die Stadt ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden. Neben den Sehenswürdigkeiten bietet sie eine große Auswahl an Restaurants und Geschäften sowie ein lebendiges Nachtleben und eignet sich damit ideal für einen längeren Aufenthalt.
In Braga gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack, von Luxushotels bis zu günstigen Apartments.
An der Spitze der Luxuskategorie steht das Vila Galé Collection Braga. Es ist in einem umgebauten historischen Krankenhaus untergebracht und wartet mit einem eleganten Spa und wunderschön angelegten Gärten auf.
Ebenso beeindruckend ist das moderne Melia Braga Hotel & Spa, das seine Gäste mit einem Hallenbad und hervorragender Küche begeistert. Wer spektakuläre Ausblicke über die Stadt sucht, ist im Hotel do Parque direkt neben dem berühmten Heiligtum Bom Jesus richtig, denn das Panorama dort ist unübertroffen.
In der Mittelklasse gibt es einige charmante Häuser, darunter das historische Hotel do Elevador und das stilvolle Hotel Bracara Augusta. Beide bieten einen komfortablen Aufenthalt mit viel Charakter.
Dank unserer Partnerschaft mit Booking.com können wir dir eine aktuelle Karte der Unterkünfte in Braga zeigen. Passe einfach deine Reisedaten an, um die aktuellen Preise und die Verfügbarkeit für deinen geplanten Aufenthalt zu sehen.
Santuário do Bom Jesus do Monte
Etwa 5 km östlich des Stadtzentrums von Braga liegt dieses berühmte Heiligtum. Es ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und seit 2019 UNESCO-Welterbe. Die barocke Treppenanlage gilt als Meisterwerk sakraler Architektur und windet sich im Zickzack 116 Meter durch den Wald nach oben. Ihre 577 Granitstufen verteilen sich auf 17 Absätze, die mit symbolträchtigen Brunnen und biblischen Szenen geschmückt sind.
Zur neoklassizistischen Kirche kannst du entweder die monumentale Treppe hinaufsteigen oder die älteste mit Wasserballast betriebene Standseilbahn der Welt (Baujahr 1882) nehmen. Zur Anlage, die zwischen 1784 und 1811 entstand, gehören gepflegte Gärten, ein Kreuzweg mit Kapellen, die die Passion Christi darstellen, und ein Hotel in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert.
Santuário de Nossa Senhora do Sameiro
Das zweitgrößte Marienheiligtum Portugals wurde 1869 am höchsten Punkt Bragas (572 m) eingeweiht und bietet einen spektakulären Blick über die Stadt und das Cávado-Tal. In der neoklassizistischen Basilika, die 1953 fertiggestellt wurde, steht eine kostbare Marienstatue aus Silber und Elfenbein aus dem 19. Jahrhundert.
Citânia de Briteiros
Diese 24 Hektar große archäologische Stätte gehört zu den größten und am besten erhaltenen keltischen Siedlungen Europas. Sie entstand um 200 v. Chr. und war bis ins 2. Jahrhundert n. Chr. bewohnt. Über 150 runde Steinhäuser verteilen sich auf klar voneinander abgegrenzte Viertel, die durch ein ausgeklügeltes Netz gepflasterter Straßen mit Entwässerungssystem verbunden sind.
Der dreifache Ring aus Verteidigungsmauern mit einem Umfang von 1 km zeugt von hoch entwickelter Festungsbaukunst. Bei Ausgrabungen kamen zahlreiche Fundstücke zutage, darunter keltischer Schmuck, römische Münzen und einheimische Keramik, die heute im Museum der Stätte ausgestellt sind. Die Lage in 336 Metern Höhe über dem Meeresspiegel diente sowohl der Verteidigung als auch der Landwirtschaft. Spuren ausgedehnter Terrassenfelder sind bis heute zu sehen.
Capela de São Frutuoso
Diese außergewöhnliche westgotische Kapelle aus dem 7. Jahrhundert ist eines von nur fünf erhaltenen Beispielen vorromanischer Architektur in Portugal. Sie wurde zwischen 656 und 665 n. Chr. als Mausoleum für den heiligen Fructuosus errichtet. Ihr einzigartiger Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes zeigt Einflüsse der byzantinischen Baukunst und der Architektur Ravennas. Zu den originalen Steinmetzarbeiten gehören seltene westgotische Motive und frühchristliche Symbole. Bei jüngsten archäologischen Grabungen wurden unter der Kapelle die Fundamente einer älteren römischen Villa sowie christliche Gräber aus dem 6. Jahrhundert entdeckt.
Castelo de Póvoa de Lanhoso
Diese mittelalterliche Festung aus dem 11. Jahrhundert thront auf einem gewaltigen, 100 Meter hohen Granitfelsen und hat damit eine der ungewöhnlichsten Lagen aller Burgen Portugals. Von ihrem strategisch günstigen Standort aus hast du einen Rundumblick über das Ave-Tal und die Serra do Gerês. In die Geschichte ging die Burg 1128 ein, als Teresa von León, die erste Königin Portugals, nach der Schlacht von São Mamede hier von ihrem Sohn, dem späteren König Afonso Henriques, gefangen gehalten wurde. Zur Festung gehören ein Bergfried aus dem 12. Jahrhundert, restaurierte Militärunterkünfte und eine mittelalterliche Zisterne, die direkt in den Granit gehauen wurde.
Mosteiro de Tibães
Das 1060 gegründete und im 17. Jahrhundert weitgehend neu errichtete Kloster war von 1567 bis 1834 das Mutterhaus des portugiesischen Benediktinerordens. Die Anlage erstreckt sich über 40 Hektar. Dazu gehören Portugals erster Barockgarten mit aufwendigen Wasserspielen, ein Heilkräutergarten mit über 100 Arten und eine seltene Sammlung von Zitruspflanzen. Die Klosterbibliothek umfasste einst 4.000 Bände, und im Skriptorium entstanden einige der schönsten illuminierten Handschriften Portugals.
Termas de Caldelas
Römische Siedler erwähnten diese Thermalquellen erstmals im Jahr 80 n. Chr. Das Wasser hat eine konstante Temperatur von 32,8 °C und ist reich an Bicarbonat, Calcium und Fluorid. Die heutige Kuranlage stammt aus dem Jahr 1906 und verbindet Belle-Époque-Architektur mit modernen Therapieeinrichtungen. Täglich sprudeln hier 43.000 Liter Mineralwasser, die bei Atemwegs- und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt werden. Im 15 Hektar großen Park rund um die Therme wachsen seltene Pflanzen, darunter hundertjährige Mammutbäume und Magnolien.
Mosteiro de Vilar de Frades
Der heilige Martin von Braga gründete dieses Kloster im Jahr 566 n. Chr. An seinen Bauten lässt sich auf einzigartige Weise ablesen, wie sich die Architektur vom westgotischen bis zum barocken Stil entwickelt hat. Von 1425 bis 1834 hatte hier die Ordensgemeinschaft der Lóios ihren Hauptsitz. Das Westportal der Kirche aus dem Jahr 1494 gilt als ältestes bekanntes Beispiel manuelinischer Baukunst in Portugal.
Nossa Senhora da Lapa
Diese einzigartige Kapelle wurde 1694 um eine natürliche Granitformation herum errichtet und bezieht riesige Felsblöcke in ihren Bau ein. Das Heiligtum entstand rund um eine kleine Einsiedelei aus dem 16. Jahrhundert, in der der Legende nach ein Heiligenbild vor den maurischen Eroberern versteckt wurde.
Mosteiro de Rendufe
Ein beeindruckendes Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert, an dem sich verschiedene Baustile ablesen lassen. Bemerkenswert sind die prunkvolle Barockkirche, der ruhige Innenhof und die historische Bedeutung des Klosters für das portugiesische Mönchtum.
Castro de Sabroso
Diese eisenzeitliche Siedlung war vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. bewohnt und erstreckt sich über 2,5 Hektar auf einem 281 Meter hohen Hügel. Bei Ausgrabungen kam eine durchdachte Siedlungsplanung mit gepflasterten Straßen, Gemeinschaftsflächen und über 50 runden Steinhäusern zum Vorschein. Zur Verteidigung dienten drei konzentrische Mauerringe, deren ursprüngliche Tordurchgänge noch heute zu sehen sind.
Parque do Monte do Picoto
In diesem 60 Hektar großen Stadtpark ist aus einem ehemaligen Steinbruch ein Naherholungsgebiet geworden. Vom höchsten Punkt auf 298 Metern blickst du über Braga und an klaren Tagen bis zum Atlantik. Durch das Gelände führen 10 Kilometer Wanderwege, darunter ein geologischer Rundweg zu den Granitformationen der Region.
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